Website selbst bearbeiten? Warum das (meistens) keine gute Idee ist

Du hast ein frisches, modernes WordPress-Design, die Performance stimmt und die ersten Kunden finden den Weg zu dir. Jetzt kommt der Moment, in dem du denkst: „Ach, die kleine Änderung am Layout oder das neue Plugin installiere ich mal eben schnell selbst.“

Verständlich, schließlich will man nicht für jede kleine Änderung auf jemanden Externen angewiesen sein. Doch was oft als Zeitersparnis beginnt, endet nicht selten in einem digitalen Chaos. In diesem Artikel erfährst du, warum es sich lohnt, die Wartung und Bearbeitung deiner Website den Profis zu überlassen.

Der „Mal eben schnell“-Effekt und seine Folgen

Die Versuchung ist groß: Ein Klick auf „Update“ oder das Verschieben eines Elements im Page Builder scheint harmlos. Doch unter der Haube einer WordPress-Seite arbeiten hunderte Zahnräder in Form von Code, Datenbanken und Plugins zusammen.

Das Risiko von Inkompatibilitäten

Ein Update eines einzelnen Plugins kann dazu führen, dass dein gesamtes Design „zerschießt“ oder, im schlimmsten Fall, die Seite nur noch einen White Screen of Death anzeigt. Profis arbeiten deshalb, bei größeren Änderungen, immer mit Staging-Umgebungen (Testkopien), bevor Änderungen live gehen.

Performance-Einbußen durch Plugin-Wildwuchs

„Es gibt für alles ein Plugin!“ Das stimmt zwar, führt aber oft dazu, dass Laien ihre Seite mit unnötigem Ballast überladen. Jedes zusätzliche Tool kann die Ladezeit verlängern. Profis wissen genau, welche Funktionen man schlank programmieren kann, statt die Seite aufzublähen.

Sicherheitslücken durch Unwissenheit

Sicherheit ist kein einmaliges Setup, sondern ein Prozess. Wer selbst Hand anlegt und dabei Verzeichnisrechte falsch setzt oder veraltete Skripte nutzt, öffnet Tür und Tor für Malware.

Fokus auf dein Kerngeschäft

Der wichtigste Grund, warum du deine Website nicht selbst bearbeiten solltest, ist deine Zeit.

Jede Stunde, die du damit verbringst, Tutorials zu schauen oder CSS-Fehler zu suchen, fehlt dir bei deinen Kunden. Als WordPress-Experten erledigen wir Aufgaben, für die du drei Stunden brauchst, oft in fünfzehn Minuten und zwar rechtssicher, sauber responsiv und für Suchmaschinen optimiert.

Ehrliches Fazit: Ja, Texte korrigieren oder einen Blogbeitrag hochladen kannst und solltest du selbst machen. Aber sobald es an die Struktur, die Technik oder das Design geht, ist professionelle Hilfe die günstigere Investition.

  • Was kann ich an meiner Website bedenkenlos selbst ändern?

    Inhalte wie Texte in bestehenden Blöcken, Blogartikel oder das Austauschen von Bildern (sofern sie vorher für das Web optimiert wurden) sind in der Regel unproblematisch.

  • Warum sieht meine Seite nach einem Update plötzlich anders aus?

    Oft überschreiben Updates Stylesheets oder ändern Funktionen innerhalb deines Themes. Ohne ein Child-Theme oder professionelles Backup ist es schwer, den vorherigen Zustand wiederherzustellen.

  • Ist es teurer, einen Experten zu beauftragen, als es selbst zu versuchen?

    Kurzfristig wirkt Selbermachen günstiger. Wenn wir jedoch einen „kaputt-optimierten“ Code reparieren müssen oder du durch eine langsame Website Kunden verlierst, ist die professionelle Betreuung langfristig fast immer die preiswertere Lösung.

  • Wie oft sollte meine Website technisch gewartet werden?

    Ich empfehle mindestens einmal im Monat einen Technik-Check (Updates, Backups, Sicherheitsscan), um die Stabilität und Performance dauerhaft zu gewährleisten.